Sie ziehen gerade in eine neue Wohnung ein. Gemeinsam mit Ihrem Schwager, tragen Sie einen großen schweren Schrank. Nur noch ein paar Meter. Gleich ist es geschafft. Nur noch eine Tür. Zack! Es rumpelt. Der Schrank kippt und kracht mit der Ecke in die Türzarge. Der Schrank überlebt es, mit einer kleinen Schramme. Die Ecke ist ein bisschen Stumpfer als zuvor.  Allerdings blieb es nicht nur bei einem Kratzer in der Tür. Nein ein ganzes Loch wurde ausgeschlagen.

Die Entstehungsgeschichten von Beschädigungen sind unterschiedlich. Mal ist es der Transport schwerer Möbel. Ein anderes mal ist es Klimmzugstange oder das Kindergitter. Die Gemeinsamkeit ist und bleibt, dass der Vermieter einen Schaden an der Türzarge nicht gerne sieht. Als Mieter oder Eigenheimbesitzer möchte man auch nicht ständig an der Stelle vorbei laufen, ohne das etwas dagegen geschieht.

Wie das Loch hier entstanden ist, weiß ich nicht. Es sollte im Zuge der Wohnungsrenovierung natürlich auch verschwinden. Dem Wunsch sind wir gerne nachgekommen. So haben wir dann einige Türen und Türzagen geschliffen und einen neuen Anstrich verpasst. Gleiches gilt für den Rest des Hauses. Natürlich wurden die Wände nicht geschliffen und lackiert, sondern klassisch weiß ausgestrichen.